Montag, 17. September 2012

Der Islam - eine radikale Religion??

Die Revolution in Nordafrika und Arabien sind vor. Es lebe die Revolution. Ein Film, gemacht von einem offensichtlich verwirrten koptischen Christen, löst eine neue Revolution aus. 

In vielen nordafrikanischen und arabischen Ländern wurden daraufhin Botschaften nieder gebrannt und Menschen getötet. Nur diese Menschen wussten weder von dem Film, noch habe die ihn gedreht und produziert. Al Qaida greift diesen Film jetzt auf um sich als Trittbrettfahrer des Menschen zu bemächtigen und  sie zu manipulieren. 

Es ist aber auch klar, dass eine Revolution Zeit braucht. Ebenso wie der Aufbau einer Demokratie, die jetzt ab absurdum geführt wurde und die Länder in der Entwicklung sehr weit zurück geworfen hat. Die sogenannte Facebook Generation, die die Revolution ausgelöst und ausgeführt hat, wird zur Tötung von Menschen und zur Missachtung von Gesetzen missbraucht.

Der Islam wird so in ein sehr schlechtes Licht gezogen. Extremisten verunglimpfen den Islam und missbrauchen ihn zu ihren Gunsten. In der Weltöffentlichkeit einsteht so ein Bild der radikalen und kriegerischen Religion.

Die ganze Welt hat Beifall geklatscht als die Tyrannen gestürzt wurden. Was aber passiert wenn man einen Tyrannen gegen einen anderen ersetzt? Wer hat Interesse an einem Machtwechsel? 

Einer der Interesse haben könnte ist der iranische Staat. Eine Vertreibung Amerikas kommt dem Iran nur gerecht, auch wenn es von anderen ausgelöst wird. Aber Nutznießer sind sie alle mal. Ebenso wie Israel von dem ja auch angeblich die Produzenten stammen. 

Israel kann jetzt behaupten, dass es noch lange nicht vorbei ist und einen Waffeneinsatz als gerechtfertigt abtun kann. Aber auch der amerikanische Präsident hat einen Nutzen von der erneuten Revolution. Es stärkt ihn in seinem Bestreben noch mal Präsident zu werden, denn in Sachen Außenpolitik ist Obama besser als Romney und es lenkt von den eigenen Problemen ab.

Es ist aber schon erschreckend wie leicht eine ganze Religion manipuliert und missbraucht werden kann. Wie schnell sich eine Revolution, die sich für den Menschen und geben den Tyrannen ausgesprochen hat, ins Gegenteil verkehren kann. Ebenso schnell kann eine Religion in das Abseits gedrängt werden und der Großteil auch als Extremisten dargestellt werden.

Eine weitere Steigerung die sich jetzt noch abzeichnen könnte sind die Religionskriege von denen wie gehofft hatten sie würden nicht mehr stattfinden. Die Zukunft wird zeigen wie sehr man sich auf dem Gebiet entwickeln will und wie sehr man in eine Vergangenheit abdriften will.


Mittwoch, 12. September 2012

Staatenbund Europa?

EU-Kommissionspräsident Barroso möchte so schnell als möglich einen Staatenbund der Nationalstaaten in Europa. An und für sich ist die Idee gut und sie wird auch in Zukunft kommen. Aber was wird es wohl dazu auch brauchen damit es auch dazu kommt?
 
In erster Linie muss die Krise jetzt abgewendet werden und mal die Verursacher der Krise zur Verantwortung gezogen werden. Das wird sich nach Lage der Dinge wohl auch noch einige Zeit hinziehen. Aber es wäre ja auch durchaus denkbar einige Banken aburteilen und damit auch mal ein Exempel zu statuieren.

Es fehlen aber dazu immer noch die Voraussetzungen und solange die noch nicht behoben werden, wird es keinen Staatenbund geben. Wirtschaft und Währung muss dafür stabil sein und nicht wegen jedem Huster umfallen.

Es braucht Kontrolle. Jedes Land muss seinen Haushalt in Ordnung bringen. Finanzen müssen stimmen und dürfen nicht versteckte Schulden aufweisen. Banken sollen kontrolliert werden egal welche es auch sind. Die Menschen haben ein Anrecht auf diese Kontrollen. Aber nicht von Politikerseite, sondern von der Wählerseite sollten die Kontrollen gemacht werden denn der hat noch mehr Hausverstand.

Was aber braucht es dazu? In erster Linie Politiker mit Eiern in der Hose. Politiker die Entscheidungen treffen können und nicht dazu zwanzig Berater brauchen.  Es stimmt dass sich die Welt verändert hat. Sie ist komplizierter geworden, aber deshalb noch lange nicht unregierbar.  

All die Berater schauen nur auf den Profit und was ich daraus noch machen können. Es gibt keine Lobbyisten, die nur für das wohl der Menschen einstehen. Die sind schon lange tot.  Ausmisten und neu anfangen und das in den obersten Reihen zuerst. Den der Fisch am Kopf zuerst an zu stinken.

Aber es gibt auch Gegner die zurzeit auch die EU unter Beschuss haben. Die Amerikaner haben kein Lichtes Spiel mehr wenn sich ein geeintes Europa bildet. Die Vormachtstellung des Dollar wäre in Gefahr. Wird sich der Ami das auch gefallen lassen? Wie sehr will Russland noch einen großen global Player? Und auch China bei denen niemand so richtig weiß wie sie ticken. 

In Europa toben ja schon Kriege. Die Finanzwelt hat Europa schon fast zerstört. So wird die Wirtschaft langsam zerstört. Und langsam auch  die Moral der Menschen bis ein realer Krieg alles wieder auf Anfang stellt. Wer will das denn schon??

Donnerstag, 6. September 2012

Goldman Sachs - Lenkt eine Bank die Welt?



Gibt es unter uns wirklich Banken, die sich erlauben Staaten zu zerstören, um damit ihre Macht zu festigen und nur Profit zu machen? Ja, es gibt sie und sie schämen sich nicht so zu agieren.

Goldman Sachs ist eine davon. Aber alle wollen von ihr lernen. Das heißt alle wollen von dem Kuchen was abhaben. Gewettet wird auf alles, es gibt keine Moral. Es sind einfach nur große Geldmaschinen.

Goldman Sachs(GS) hat ein eigenes Rezept. Es ist die Gier nach Geld. Jeder ist davon gleichermaßen fasziniert. Neulinge werden damit geködert. GS spekuliert auf alles was geht. GS arbeitet für Regierungen und für Großkonzerne. GS spekuliert gegen Amerika und gewinnt. Folge sind Massenarbeitslosigkeit und Notstand.

 Es reicht nicht, dass die Firma Erfolg hat, sondern andere müssen scheitern. Gier nach Geld, Diskretion und Risikofreude machen sie zu dem was sie letztendlich geworden ist. Sie holen sich die besten und hellsten Köpfe und missbrauchen sie. Sie boten sie gegeneinander aus. Wenn nicht mehr brauchbar werden sie auch entsorgt. Und sie verdiente als einzige am 11. September weil sie durch den Sturz der beiden Türme auch nur Geld holen wollte und das ach gemacht hat.

Es stiegen die Preise für Öl. Aber es kam noch härter. Ein Skandal der jetzt noch nicht fertig ist. Der Abacusskandal. GS hat ein Produkt für Kunden entworfen und auf den Kursverfall des eigenen Produktes gesetzt und gewonnen. Es kam zu einer Anhörung, in dem ein Bauernopfer gebracht wurde, und GS mit 400 Millionen Dollar die Rechtsprechung gekauft hat und frei kam. Also weiter im Takt.

Im Jahr 2008 kam es in Amerika zum Fall von Lehmann Brothers, einem Konkurrent von GS,  und da wurde nicht geholfen. Der Finanzminister sagte nein. Aber der AIG einem Ableger von GS wurde geholfen. Nur weil der Finanzminister eine Vorgeschichte bei GS hatte. Es hat sich in der amerikanischen Regierung ein Staat im Staate gebildet. Und er ist heute auch immer noch vorhanden.

2009 hatte der damalige Präsident die Möglichkeit,  Köpfe rollen zu lassen, denn er musste ja auch die Banken mit Steuergeldern vor dem Kollaps retten. Hat er aber nicht getan und so hat sich der Casinokapitalismus weiter gedreht und das Spielchen wurde weiter gemacht. GS hat aber in der Zeit viele wichtige Positionen mit ihren Leuten besetzt und untergräbt so schön langsam die Regierung in Amerika.

 Einige Zeit später hat Obama auch eine Rede gehalten in der er die Machenschaften auch kritisiert. Aber zu der Zeit war alles schon wieder anders, denn die Banken hatten sich schon wieder neu ausgestellt und waren zu stark um sie zu verkleinern. Und wenn ein Vorstandsvorsitzender sagt dass er die Arbeit Gottes verrichte, dann kann was nicht stimmen. Aber langsam schwappte die Krise auch nach Europa und hat dort die Wirtschafts- und Staatenkrise ausgelöst.

Darauf basierend war ein Opfer zu suchen dass man ja auch in Griechenland gefunden hat. Schnelle einfach Kredite vergeben. Die Leute in dem Glauben lassen es sei alle in Ordnung und einfach nur Schulden machen lassen so lange es geht. Um aber in der EU zu kommen wurde alles schön verschleiert.

Helfer war GS. Es ist belegt dass die Regierungen und Brüssel von dem SWAP wussten aber es einfach ignorierten. GS hat an dem Niedergang von Griechenland verdient und tut es noch. Es sei legal gewesen. Zwar moralisch nicht vertretbar aber legal. Wenn ein Bauer die Tür zum Hühnerstall nicht schließt, sei der Fuchs nicht Schuld am Tod der Hühner. Eurostat wusste dass etwas nicht stimmt hatte aber nicht die Befugnis etwas zu tun.

Die Regierungschefs wussten davon und haben geschwiegen um ein geeintes Europa vor zu gaukeln. Man kann aber jetzt Griechenland nicht mehr Pleite gehen lassen denn wenn ein Hai Blut geleckt hat, kommen noch mehr. Es fallen dann sehr viel mehr Staaten dem Fressen zum Opfer und das will man mit aller Macht, die man noch hat, verhindern. Es weitet sich aber aus, denn Spanien und Italien stehen jetzt auf der Abschussliste, und die werden fallen. Einer der größten Schachzüge war die Ernennung Marion Draghis zum EZB Chef.

Aber es ist nicht nur der Chef der EZB. Mario Monti, jetziger Präsident Italiens, war Berater von GS und viele mehr die sich von GS kaufen ließen. Außerdem gibt es noch ein Heer von Lobbyisten in Brüssel, die alles für GS tun werden. Man sieht, wie solche Banken arbeiten. Jetzt stellt sich auch die Frage, ob es sich nur bei GS um eine solche machtbesessene und geldgierige Bank handelt.

Sind dann auch alle die Großbanken und global Player so oder ist GS nur eine Ausnahme? Eine Zerschlagung der Global Player wäre schon mal ein Anfang und eine Finanztransaktionssteuer würde auch schon mal helfen, sie ein wenig in die Schranken zu weisen.

Mittwoch, 5. September 2012

Die Krake Finanzmarkt



Es ist immer wieder die Rede von den Märkten, die in Europa die momentanen Regierungen an den Rand der Verzweiflung bringen. Aber was sind die Märkte und was machen die auch und wer steht da auch dahinter. Vorerst muss man sagen dass die Märkte aus zwei sehr großen Gruppen bestehen. Den Finanzmarkt und dem Gütermarkt. Der Güterart handelt mit Gütern alles Art. Der Finanzmarkt handelt mit Finanzdienstleistungen aller Art. Güter verkauft man oder man kauft sie ein. Aber was genau macht eigentlich ein Finanzmarkt?

Der Finanzmarkt besteht aus drei Teilen.
            - Geldmarkt
            - Kapitalmarkt
            - Devisenmarkt


Der Geldmarkt: Er handelt im mit kurzfristigen Geldern. Man beschafft sich hier Geld mit einer Frist von maximal zwei Jahren. Angebot und Nachfrage bestimmen die Höhe der Zinsen. Teilnehmer sind Banken die sich gegenseitig Geld verliehen oder auch nicht. So einen Fall haben wir jetzt in Europa. Die Banken vertrauen sich gegenseitig nicht mehr und so steht das ganze Gebilde zurzeit still.

Das fehlende Vertrauen der Banken ineinander führt zu einem Stillstand. Viele Banken(Egal ob von Griechenland, Spanien, usw.) bekommen kein Geld. Jetzt stellt sich die Frage warum. Weil das Vertrauen fehlt. Somit stehen viele Banken da und müssen vom Staat und von der EZB gestützt werden. Die Ausrede: Zu groß um Pleite zu gehen. Eine einmalige große Pleite kostet weniger als ein andauerndes Durchfüttern. Denn wie lange kann und will sich da auch der Steuerzahler gefallen lassen.

Der Kapitalmarkt: Der Kapitalmarkt besteht im wesentlich aus Investoren die Geld investieren wollen auf der einen Seite und dem Unternehmen, Staaten und private Haushalte auf der anderen Seite. Dazwischen stehen aber die Vermittler wie Banken, Ratingagenturen usw. Beispiel: Firmen haben Aktien. Ein Investor will die Aktien kaufen. Geht auf den Markt und holt sich einen Vermittler. Der Vermittler vermittelt zu Aktien und der Deal ist fertig im Idealfall.  

Gäbe es da nicht den Vermittler. Der versucht auf jeden Fall einen Deal zu machen. Es sind aber Kapitalgesellschaften die nur eigenen Profit sehen wollen. Ratingagenturen sind ein Beispiel dafür. Ich kann einem Investor ein X für ein U verkaufen. Wenn das Spiel lange genug geht bereichere ich mich und dann setze ich das Rating auch anders herum ein und verdiene ein zweites Mal.

Es sind sehr große Summen im Umlauf. 200 Billionen Dollar soll das globale Finanzvermögen betragen. Eigentlich eine Einladung für eine weltweite Transaktionssteuer. Bringt einiges an Geldern wieder an die Staaten zurück. Warum also hat sich hier noch nichts getan? Wer regiert denn letztendlich einen Staat und damit die Welt. Es hat sich verschoben und sehr große Banken diktieren das Weltgeschehen. 

Der Devisenmarkt: Im Grunde ist ein Kauf und Verkauf von Währungen. Es ist der letzte und gleichzeitig auch der gefährlichste aller Märkte. Er ist aber auch der größte Markt. Man schätzt dass sich Tausende Billionen Dollar bewegt werden. Fünf der größten Banken machen das Geschäft unter sich aus.  Wäre man da nicht ein riesiger Dummkopf wenn man sich hier eine Scheibe anschneiden würde?

Viele Hedgefonds setzen auf Anstieg und Fall einer Währung. Global gesehen ein Markt der nicht zu kontrollieren ist. Aber den es zu beschneiden gilt. Wenn auch anfangs in Europa. Aber es ist auch so dass viel schon den Euro auf der Liste der gefährdeten Arten haben. Wäre für Devisenhändler schon ein sau guter Markt wenn sich alles wieder zu einem Wirrwarr von Einzelwährungen zurück entwickeln würde.


Schlussendlich kann man nur sagen, dass sich der einstige Finanzmarkt als Helfer für die Realwirtschaft zu einer mehr als fraglichen alles ausbeutenden Krake entwickelt hat deren Rachen immer nie genug bekommt. Ist eine Möglichkeit der Zerstörung eines Landes möglich um damit Geld zu verdienen so ist der Finanzmarkt wesentlich daran beteiligt. Nur ein Aufstand und eine harte Regelung wie eine Finanztransaktionssteuer weltweit bringt was. Alles andere ist Augenauswischerei.

Freitag, 31. August 2012

Obama vs Romney

Die Schlammschlacht hat begonnen. Beide der Anwärter für das Amt des amerikanischen Präsidenten werden sich in den kommenden Tagen noch sehr viel an unhaltbaren Gerüchten an den Kopf werfen.

Mitt Romney hat schon mal den Anfang gemacht und hat in seiner Rede in Tampa in Florida schon mal so richtig losgelegt. Er bezichtigt darin Barack Obama seine Versprechen nicht gehalten zu haben. Nur blöd dass es ausgerechnet die Republikaner sind, die immer wieder einen Gesetzesantrag verhindern. 

Mitt Romney hat einen fünf Punkte Plan. Klingt fast schon so wie der fünf Jahresplan der ehemaligen UDSSR. Darin will er die Steuern für Unternehmen senken. Klar er ist ja auch für sich und die seinen mehr verpflichtet als für einen einzelnen Bürger in Amerika.

Die Bildung soll verbessert werden. Der Ansatz ist ja auch gut denn, so kann das Niveau Amerikas endlich auch mal an den Standard der Welt angehoben werden.

Er will 12 Millionen Arbeitsplätze schaffen. Wird wohl so ähnlich laufen als er selbst noch Unternehmer war und da auch Arbeitsplätze abgeschafft hat.

Und diese lästigen Vorschriften sollen weg. Klar sollen die Vorschriften weg denn so kann man noch mehr Krisen auslösen und anderen dann auch den schwarzen Peter zu schieben.

Amerika soll dann so etwas wie eine Aktiengesellschaft werden. Nur das AGs auch Aktionäre haben und wer sind die dann und wer regiert dann auch wirklich?

Aber auch die Gegenseite hat auch nicht sehr viel vorzuweisen. Ist aber nicht verwunderlich wenn man nur blockiert wird.

Das Gesundheitsprogramm wurde durchgebracht. Ist eine der wenigen Sachen die Obama auch durchsetzen konnte. Die Frage ist nur wie lange das auch noch so bleibt. 

Es wurde der lang gesuchte Terrorist Osama bin Laden getötet. Aber als Friedensnobelpreisträger macht sich das nicht sehr gut auf dem Lebenslauf.

Amerika steckt in einem Dilemma denn sie haben nur zwei Parteien. Demokratisch oder Republikanisch. Was anders gibt es da nicht. Ein Weg der Mitte wird nicht gezeigt und es gibt dafür keine Partei. 

Was fehlt sind Perspektiven. Keine der beiden Parteien sieht die Welt als einen einzigen Ort an dem wir alle leben. Es regieren nur der Profit und die Macht. So lange es nur darum geht wird sich nicht sehr viel in dem Land ändern.

Samstag, 18. August 2012

Europas Schuldenkrise nimmt kein Ende???

Die Sommerpause nähert sich dem Ende und so geht es jetzt in der Politik langsam aber sicher daran mal wirklich Nägel mit Köpfen zu machen. Es sind in der ganzen EU nur noch Baustellen die zu sanieren und zu erneuern sind. Als da wären:

Sorgenkind Nummer 1 ist und bleibt immer noch Griechenland und das wird sich nicht so schnell ändern, wenn die Schulden nicht sinken sondern immer nur noch weiter steigen. Stündlich sollen sie ja um 10 Millionen steigen. Die Frage taucht jetzt auf, wohin das liebe Geld geht und es trotz alledem  noch immer zu wenig ist.

Sorgenkind Nummer 2 ist Spanien. Sie wollen jetzt noch nicht so recht unter den Schirm denn da müsste man ja sparen und das will man nicht. Lieber schön weiter mit Geld um sich schmeißen anstatt sich auf die Beine zu stellen und zu sagen, was Sache ist. 

Es gibt noch andere wie Italien, die langsam auch in die Richtung wandern und sich auch sträuben, Änderungen, egal welcher Art es auch sein mögen, anzugehen. Der Vertrag, der gemacht und von allen unterzeichnet wurde, gilt schon lange nicht mehr. 

Es gibt in dem Fall kein Patentrezept, denn die EU und ihre Führer haben die Fehler, die gemacht wurden, noch nie behoben. Sie haben sie nur noch größere Pakete geschnürt, die nur zu noch größeren Problemen geführt haben.

Die Banken lachen noch immer und der sogenannte Finanzmarkt als Auslöser hat noch nie so richtig einen auf den Deckel bekommen.  Es muss eine radikale Änderung des Bankenwesens und des Finanzmarktes gemacht und umgesetzt werden.

Eine Beschränkung des Finanzmarktes, egal mit welchen Mitteln wäre mal ein Anfang. Wenn die Sorge auftaucht, die Investoren könnten abwandern, stellt sich die Frage warum haben sie das nicht schon längst gemacht wenn es doch so schlecht steht.

Das ergibt dann keinen Sinn. Nur wenn der letzte Tropfen raus geholt wurde, gehen die Investoren. Verjagt sie doch einfach in dem man ihnen schwere Beschränkungen auferlegt. Wieso sollte man davor Angst haben, dass die auch gehen? Es kommen andere, die ihren Platz gerne einnehmen.

Es ist aber so, dass Investoren gar nicht gehen wollen, sondern weil eben die Wirtschaft z.B. der Deutschen sehr gut läuft. Auch die Arbeitsweise der Deutschen setzt in der Welt Maßstäbe. So ist es für Investoren nur selbst ein Schnitt ins Fleisch, wenn man gehen muss.

Um den Finanzmarkt zu beruhigen und endlich Änderungen herbei zu führen, kann man den ja auch mal abschalten, die Änderungen machen und dann die Kiste wieder anschalten. Ein Stillstand über einen kurzen Zeitraum gibt Ruhe und alles steht mal eine Zeit. Dann kann  weiter gemacht werden.

Aber es hat den Anschein, dass eben noch zu wenig ausgebeutet wurde, und die Politiker auch alle samt zu blöd sind( oder es auch nicht wollen, weil sie von Banken und Finanzmarkt bezahlt werden), Grenzen zu setzen und die auch umzusetzen.

Donnerstag, 2. August 2012

EZB-Käufe-Fass ohne Boden

Mario Draghi hat es jetzt in der Hand wie er Europa auch behandeln will. Es ist schon eine seltsame Sache, dass jetzt auch die Banken und allen voran die EZB plötzlich für alles und jeden die Haftung haben soll.

Haben die einzelnen Banken noch nicht genug Geld ein gesackt, dass sie jetzt auch noch das letzte was der Steuerzahler hat, auch noch nehmen und sich vor gar nichts mehr scheuen? Fakt ist dass die Banken und die Finazmärkte an sich die Krise ausgelöst haben.

Es ist jetzt zwar schwierig wie man aus der Krise raus kommt. Aber es doch de facto so, dass die Verursacher auch noch schalten und walten können wie sie wollen. Es hindert sie niemand daran wie sie ihr makaberes Spiel mit den Regierungen und mit den Menschen betreiben. Es kann nur noch eine Frage der Zeit sein, dass die Menschen aufstehen und sich das nicht mehr gefallen lassen.

Auch wenn es noch in den betroffenen Ländern wie Spanien, Italien und Griechenland schon Widerstand gibt, wird es sich auch im übrigen Europa nicht mehr lange verhindern lassen, dass die Menschen sich erheben und revoltieren. Gegen eine Bankmafia und Finanzmafia die alles durch Lobbyismus in Brüssel wie auch in der restlichen Welt zu steuern versucht, gehört auch aufgestanden und mal den ganzen Mist ausgreräumt.

Warum kann man Banken nicht Pleite gehen lassen? Ein Spruch wie "To Big To Fail" kann man nicht gelten lassen. Wenn wir schon eine Krise haben,  und der auch nicht Herr werden warum schaltete man kurzerhand auch den Aktienhandel komplett aus und lässt dann alles in Ruhe ablaufen?

Es sind immer nur Reaktionen die z.B. jetzt die EZB auf den Finanzmarkt und die Banken macht. Warum denn nicht einmal das Spiel umdrehen und die Märkte mal ausschalten bis eine vernünftige Lösung gefunden ist? Vor irgendwelchen Einflüssen von außen sollte man ich abputzen und sich auf eine Reparatur in einer richtigen Form beschränken.

Einflüsse von außen, in welcher Form auch immer, sind immer schlecht. Aber wenn die EZB jetzt meint, mit Gelddrucken und Käufen kann man einen Markt beruhigen, der schon durch nichts mehr zu beruhigen ist, begehen sie abermals den selben Fehler und schüren nur noch mehr das Feuer. Denn wo liegt letztendlich auch die Grenze bis der Markt und die Banken sich beruhigt haben. Es geht nicht mehr um eine Krise zu bewältigen, sondern nur noch darum, wie viel und wie weit man einen Staat und damit auch einen Steuerzahler ausbeuten kann.

Es wird dann hoffentlich auch mal zu einem Aufstand kommen und endlich auch mal die Verursacher verurteilt und beschränkt werden. Wenn es schon brennt und sollte man aber schon Benzin mit Wasser nicht verwechseln.